BfS hat das Wohl der Kinder im Blick
Bekannt ist, dass in der Grundschule Burg ein Investitionsstau in Höhe von ca. 560.000 Euro besteht. Hinzu kommen die gravierenden Mängel beim Brandschutz. Diese Mängel sind allen Fraktionen mindestens seit der letzten Schulausschusssitzung bekannt. Die BfS hat auf die Problematik des Brandschutzes hingewiesen.
Die Schülerzahl an der GS Burg ist rückläufig. Damit ändert sich auch die Schüler/ Lehrer-Relation. Durch die weiter sinkenden Schülerzahlen wird der GS Burg eine Lehrerstelle abgezogen. Dem Schulentwicklungsplan ist zu entnehmen, dass die verbleibenden Lehrer die geforderten Mindeststunden für die Kinder nicht erbringen können.
Offensichtlich haben dies die großen Fraktionen noch nicht zur Kenntnis genommen. Der Anspruch der Kinder nach Bildung steht bei der BfS im Vordergrund. Unbestritten verrichten die Lehrer in Burg unter den gegebenen Umständen einen hervorragenden Dienst.
In ländlichen Gebieten Deutschlands gibt es Grundschulkinder, die teilweise bis zu einer Stunde Schulweg haben. Mit dem Schulbus zur Schule gefahren zu werden kann sicherlich nicht als Zumutung gewertet werden.
Bis zur Schulbushaltestelle sind es also auch kurze Wege. Wer mit seiner Familie in ein Randgebiet zieht, nimmt damit in Kauf, dass nicht alle infrastrukturellen Gegebenheiten vorzufinden sind (z.B. Supermarkt, Ärzte, ggfs. auch Schule und Kindergarten).
Fakt ist, dass die Solinger Politik den Stadtteil Burg nicht aus den Augen verlieren darf und hier besondere Bemühungen vonnöten sind, damit nicht in Burg die Lichter ausgehen.
Die BfS steht für eine ehrliche Politik und nicht für Augenwischerei.
19. Januar 2006, Markus Preuss, Mitglied im Ausschuss für Schule und Weiterbildung
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Grundschule Burg - "Kurze Beine - kurze Wege?"
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